Titelbild: "unter Strom"

Dornhaus, Ellen R.

 

"Fotografie bedeutet für mich...

...einerseits Bilder der Fantasie zu konkretisieren, anderseits Unscheinbares ins Licht zu setzen."

Beruf

Studienrätin für die Fächer Sozialwissenschaften und Kunst.

 

Meine Fotografie

Mein künstlerisches Ziel ist es, mit dem „objektiven“ Medium Fotografie Ideen, Vorstellung, Ängste, Träume „real“ erscheinen zu lassen; die Welt der Imagination der Welt der Objekte gegenüber zu stellen. Dabei sind „Vorstellungen“ nicht nur Erinnerungen (aus Kindheit, Märchen, Liebe…), sondern auch die Kaskade an eigentlich ungeheuerlichen Nachrichten aus aller Welt, Erlebnisse, die wir selbst nicht haben, sondern die uns virtuell erreichen. Künstlerische Mittel sind hier die Lichtregie, die Tiefe des Raums und Überblendungen.

Daneben habe ich eher dokumentarische Aufnahmen gemacht und Situationen/Personen beschrieben, die in der Öffentlichkeit meiner Meinung nach mehr Aufmerksamkeit verdienten (ältere Frauen; Kinder in Problemvierteln; traditionelle Handwerkskunst; das Thema Tod und Trauer).

 

Kontakt

E-Mail: ellen.dornhaus[at]online.de

 

Homepage

www.ellendornhaus.de

 

Meine Bildbeiträge zu der Ausstellung "Seven" im Künstlerforum Bonn

 

Wie kommen die Emotionen ins Bild?­

Zum Inhalt

Was fühlt mein Gegenüber? In welcher Stimmung befindet sich mein Gesprächspartner? Verstehe ich seine Absichten? Wer wollte das nicht wissen?

Der amerikanische Anthropologe und Psychologe Paul  Ekman (1934 *) ist überzeugt, dass sich das komplexe menschliche Gefühlsleben auf sieben Basisemotionen zurückführen lässt:  Freude, Überraschung, Trauer, Ekel, Wut, Angst und Verachtung, die sich im Mienenspiel offen zeigen.

Impulsiv und spontan, als plötzliche, weitgehend unüberlegte Reaktion auf einen Impuls bewegt sich  die Gesichtsmuskulatur. Aufgrund ihrer stammesgeschichtlichen Verwandtschaft zeigen alle Menschen der Erde in ihrem emotionalen Repertoire eine große Ähnlichkeit. So können  wir „mitfühlen“, uns  in die Gefühlslage des anderen hineinversetzen.

Wenn der Zusammenhang zwischen einer Emotion und dem entsprechenden Mienenspiel bekannt ist, kann durch gezielte Manipulation der Gesichtsmuskeln ein bestimmter emotionaler Ausdruck gezielt geschaffen werden, der seinerseits die Stimmung des Betrachters durch Mitgefühl, Anteilnahme, Empathie beeinflusst. Ein guter Schauspieler ist dazu in der Lage.

Ist dies auch möglich, wenn der Betrachter nicht einen Menschen, sondern eine Puppe, d.h. hier sogar nur das Bild einer Puppe vor sich hat?

 

Zur Methode

Die Physiognomie der Puppe ist „gemacht“. Mit den stilistischen Mitteln der Überblendung, Verzerrung, Übermalungen, farblichen Veränderungen, die in der Postproduktion bei der digitalen Fotografie möglich sind, versuche ich gezielt, eine bestimmte Stimmung  zu erzeugen. Dabei sind Fotografie und Malerei  in meinen Arbeiten eng  ineinander verwoben.

 

Adresse

Foto Club Bad Godesberg
Vorsitzender

Dietmar Simsheuser
Oststraße 8
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

Kontakt

Tel.: +49 (0)177/4230974
E-Mail:

kontakt(at)fotoclub-bad-godesberg.de

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